Sonntag, 9. September 2012

Kunstsommer-Workshop: Möbelobjekte aus Stammholz


Das ist meins und bleibt meins!

Geschrieben von Marita Gerwin

Ela und Frank Feldmann aus Neheim suchen und finden im Arnsberger Kunstsommer etwas Neues,
was sie im Urlaub gemeinsam ausprobieren können. Sie besuchen den Workshop „Möbelobjekte aus Stammholz“ unter der Leitung von Franz Schröger.


Mittwoch, 5. September 2012

Workshop "Feuer und Eisen" im Kunstsommer Arnsberg


„Ach, das ist nur eine Spinne! Macht aber nichts....“

Geschrieben von Marita Gerwin

Blaues Fleece-Shirt, braune lange Lederschürze, schwarze Schutzbrille mit einem gesplissenen Glas, dicke Lederhandschuhe, pfiffiger Kurzhaarschnitt und weißer Perlen-Ohrring. So steht Michaela neben ihrem Amboss auf der Festwiese. Ihr prüfender kritischer Blick konzentriert sich ausschließlich auf das eiserne Werkstück in ihrer Hand. Man hat den Eindruck: Hier hier ist ein Profi am Werk. Tatsächlich: Michaela Stefan ist Goldschmiedin. Sie besucht zusammen mit ihrer Freundin Martina Schnell, die den gleichen Beruf ausübt, den Workshop „Feuer und Eisen“.


Gelernt ist gelernt. Ihre handwerkliche Geschicklichkeit zeugt von reichlicher Erfahrung im Umgang mit Metallen. „Der Unterschied ist, dass wir hier mit nur einem Material arbeiten, während wir in unseren eigenen Werkstätten unterschiedliche Materialien und Edelmetalle miteinander verbinden“, erklärt Martina. „Eisen zu schmieden ist wesentlich kraftaufwändiger, stelle ich allerdings fest“, ergänzt Michaela lachend. Beide wirken wie eine Symbiose. Wie ein gut eingespieltes Team. Couragiert setzt Martina ihre Hammerschläge ein, während Michaela ihr Werkstück in der Glut dreht. Die Hitze vor dem Feuer scheint Ihnen nichts auszumachen. Sie fachsimpeln miteinander, diskutieren, verwerfen, experimentieren und holen sich Experten- Rat bei Bernhard Bannach.

„Ich komme extra aus Bottrop nach Arnsberg, um in diesem Schmiede-Kurs einen anderen Werkstoff auszuprobieren“, verrät Martina. “Außerdem genießen wir die gemeinsame kreative Zeit“, lächelt Michaela ihr zu, bevor sie sich wieder ganz auf ihr Werkstück konzentriert. „Oh, was ist mit Ihrem linken Brillenglas passiert, Michaela?“, frage ich sie. „ Ach, das ist nur eine Spinne. Macht nichts. Hab ich vor lauter Eifer gar nicht bemerkt“, antwortet sie mir augenzwinkernd. Diese spontane Antwort spricht doch Bände, oder?

Sonntag, 2. September 2012

Und jetzt noch mal mit Schmackes

Und jetzt noch mal mit Schmackes
Konstanze Nawrath-Dame sammelt erste Erfahrungen im Schmieden

Geschrieben von Marita Gerwin

Tink, tink, tink. Ein vorsichtiger Hammerschlag trifft das glühende Eisen auf dem Amboss. Am Ende einer langen Stange entsteht eine Spitze. Konstanzes konzentrierter Blick richtet sich auf das glühend heiße Werkstück. Sie trägt feste Schuhe, gelbe Lederhandschuhe, eine lange abgewetzte braune Lederschürze. Die derbe Schutzbrillen und ihre geschminkten Lippen bilden einen irritierenden
Gegensatz. „Ich wollte einmal einen neuen Werkstoff ausprobieren. Neues Kennenlernen, unter Anleitung eines Fachexperten wie Bernhard Bannach“, erzählt sie.


Dienstag, 21. August 2012

2012 Hommage à Helene - Kunstsommer Arnsberg 2012

Habe gerade ein traumhaftes Video auf Youtube gefunden, das UNBEDINGT geteilt werden muss. Der Arnsberger User muellerbild hat einige Kunstsommer-Impressionen in einem wunderbaren Video mit stimmungsvoller Musik vereint. Hier könnte ihr euch das Video anschauen (Vollbild lohnt sich!):



Mehr Videos aus Arnsberg, Neheim von muellerbild gibt es auf dem Youtube-Kanal hier.

Montag, 20. August 2012

Endlich macht mal jemand den Mund auf!


In Arnsberg haben sich nun echte Couch Potatoes erhoben, um gegen den zunehmenden Leerstand in der Stadt zu protestieren. Die „Protesting Potatoes“ haben sich in der Nacht zum Mittwoch vor mehreren leerstehenden Ladenlokalen am Steinweg zusammengefunden. 


Sonntag, 19. August 2012

Das Kunstsommer-Finale am Sonntag


16 Uhr, Rittersaal, Altes Rathaus
Abschlusskonzert Klavierworkshop
Prof. Ilana Schapira-Marinescu und Andreas Beckmann. Die Beliebtheit des Klavierworkshops ist bei
Teilenehmern und Publikum ungebrochen. Die Ergebnisse sprechen für sich. Hören Sie selbst!






16:30 Uhr, Auferstehungskirche
Abschlusskonzert Chorworkshop
Leitung: Fabian Sennholz – ein herausragendes Konzerterlebnis!




18 Uhr, Sauerland-Theater
Abschlussperformance Ballett und Tanz
Die Abschlusspräsentation der Tanz-Workshops unter Leitung von Ballettmeister Alexander Zeilinger zeigt
Musikalität pur und Bewegungsfreude in höchster Konzentration.






19 Uhr, Forum Mariengymnasium
Abschlusskonzert „Jazz, you never walk alone“
Teilnehmer und Dozenten aus den Workshops und andere Musiker finden sich zu einer Session unter
freiem Himmel – diesmal im ehem. Klosterhof.






Der Kunstsommer 2012 geht zu Ende.

Auf Wiedersehen im
17. Kunstsommer Arnsberg 2013 - Bewegung

Samstag, 18. August 2012

Kunstsommer-Highlight am Samstag: Die Serenade


Die Serenade im Klosterhof

Ein Höhepunkt des Musikfestes als Abschluss des Kunstsommers ist die Serenade am Samstag, dem 18.08. ab 21Uhr. Anders, als in den früheren Jahren, findet sie im Innenhof des ehemaligen Klosters Wedinghausen in Alt-Arnsberg statt. Spielfreude, Spaß, Überraschungen – das sind die wesentlichen Aspekte dieses
gemütlichen Abends. Im Klosterhof finden sich Teilnehmer aus den Workshops, Dozenten und andere Musiker zu einer Session unter freiem Himmel. 

Foto von Julian Stratenschulte

Märchenzeit in der Auferstehungskirche

Donnerstag, 16. August 2012

Programm für Freitag, den 17.08.2012 im Kunstsommer Arnsberg


Das Kunstsommer-Programm für Freitag, den 17. August 2012:

11 Uhr, Musikschule
Abschlusskonzert Violine und Cello
Workshops von Prof. Matias de Oliveira Pinto und Prof. Helge Slaatto


Mittwoch, 15. August 2012

Das Programm für Donnerstag, den 16. August 2012 im Kunstsommer Arnsberg


Das Kunstsommer Programm für Donnerstag, den 16. August 2012





16 Uhr, RWE Garten
StabART „Märchenwald“
Märchenlesung





16 – 19 Uhr, Wiese an der Schützenhalle sowie am Steinweg
Offene Workshop-Ateliers

und

Musik der Bilder – Walter Ruttmann-Projekt im Kunstsommer Arnsberg


Im Rahmen des 16. Kunstsommers zeigt das Kulturbüro Arnsberg Werke des Filmregisseurs Walther Ruttmann (1887 – 1941).

Vor 125 Jahren in Frankfurt a. M. geboren, wurde Ruttmann in den 1920er Jahren zu einem wichtigen Pionier avantgardistischer Filmkunst. Als Maler sah er den Film als bewegtes Bild und nutzte das damals noch junge Medium als künstlerisches Ausdrucksmittel.


Am selbst konstruierten Tricktisch schnitt Ruttmann zehntausend einzeln eingefärbte Bilder zu „Lichtopen“ zusammen. Drei dieser abstrakten Trickfilme sind an der Glasfassade des Sauerlandtheaters zu sehen, wo ihre organischen Formen mit dem Lauf der Ruhr und ihrem Bewuchs zusammenspielen.

Das musikalische Element, das schon in den Lichtopen anklingt, machte Ruttmann zum Leitmotiv seines Dokumentarfilms „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt". Durch seine besondere Schnitt-Technik unterteilte Ruttmann den gefilmten Alltag der Großstadt in vier verschiedene Rhythmen. Zu sehen ist die visuelle Sinfonie am Kreisverkehr zwischen Ruhrstraße und Böhmerstraße.

Eine akustische Ergänzung bekommt dieses Portrait des modernen Lebens durch die Toncollage „Weekend“ von 1930, die im Compania Café am Steinweg angehört werden kann. Ruttmann fügte hier Gesprächsfetzen, Lieder und Alltagsgeräusche zu einem experimentellen Hörspiel zusammen. Der Regisseur schuf mit „Weekend“ einen „Tonfilm ohne Bilder“ (Jeanpaul Goergen) und leistete so einen bedeutenden Beitrag zur
Hörspielkunst.

Gegenüber, im Schaufenster des ehemaligen „Schlecker“ am Steinweg, sind drei Reklamefilme Ruttmanns installiert. Das Thema des diesjährigen Kunstsommers ist „Kommunikation“ – und Werbung als konkrete Form von Kommunikation veranschaulicht einige ihrer Aspekte. Während sie heute möglichst schnell, subtil und intensiv wirken soll, erzählen die Reklamefilme der zwanziger Jahre in zehn Minuten aufwendige kleine Geschichten, um ein Produkt populär zu machen. Hier wird für den Betrachter eine Reflektion über den Wandel von Kommunikation möglich. Insgesamt können die öffentlichen Film-Installationen auch zum Austausch unter den Betrachtern beitragen und so die Kommunikation in der Stadt fördern.

Dienstag, 14. August 2012

Zum 2. Mal: Mittwoch „Promenadenmischung“ im Kunstsommer Arnsberg


Zum 2. Mal: Mittwoch „Promenadenmischung“ im Kunstsommer

Im letzten Jahr weckte der Kunstsommer die Promenade erstmals mit einer fantasiereichen und stimmungsvollen Veranstaltung aus ihrem Dornröschenschlaf.

Montag, 13. August 2012

Kunstsommer-Programm für Dienstag, 14. August 2012


Hier das Programm für Dienstag, den 14. August 2012 im 16. Kunstsommer Arnsberg:

16 Uhr, Steinweg/Lindenberg ehem. Kaufhaus Specht
Ausstellungsprojekt „Salon Juchmann“
Arbeitspräsentation Jonas Hofrichter.




20 Uhr Rittersaal/Altes Rathaus
„Belcanto im Rittersaal – Musicalsongs von gestern und heute“



Erstmals wird der Musicalkurs "Belcanto am Broadway" von Professor Noelle Turner im Rahmen des Kunstsommers Arnsberg. Von einem Konzert eingeleitet.

Sonntag, 12. August 2012

Das Programm für Montag, den 13. August 2012 im 16. Kunstsommer Arnsberg


Das Programm für Montag, den 13. August 2012 im 16. Kunstsommer Arnsberg:

16:00 Uhr, Steinweg/Lindenberg ehem. Kaufhaus Specht
Ausstellungsprojekt „Salon Juchmann“
Gespräch über das Zusammensammeln von Einflüssen. Johanna Jaeger stellt ihre Lieblingsarbeiten
anderer KünstlerInnen vor.




17 und 20 Uhr KulturSchmiede
„Kleider machen Leute – oder der ganz normale Modewahnsinn“
Abschlusspräsentation des Theater-Workshops Almagor / TEATRON Theater
Wie kleiden wir uns – und was bedeutet das?
Eintritt: 4 €



Zusatzkurs "Glaskurs für Anfänger und Fortgeschrittene"


Zusatzkurs für Kurzentschlossene

Aufgrund der Nachfrage findet ein Zusatzkurs "Glaskurs für Anfänger und Fortgeschrittene" statt. Der Kurs -  geleitet von Frau Weidlinger-Kaiser – richjtet sich an Kinder ab 9 Jahren. Er findet statt Mittwoch, den 15.08. und Donnerstag, den 16.08. 2012 jeweils von 10-16 Uhr am Steinweg im ehem. Modehaus Specht.



Anmelden kann man sich schriftlich, telefonisch, per E-mail oder während der Geschäftszeiten des Kulturbüros persönlich:

Stadt Arnsberg – Kulturbüro
Alter Markt 19, 59821 Arnsberg
Tel: 02931 893-1116 und -1117
E-Mail: kunstsommer@arnsberg.de

Programm für Sonntag, 12. August 2012 im Kunstsommer Arnsberg

Das Programm für Sonntag, den 12. August 2012 im Kunstsommer Arnsberg:

10:30 - 13:00 Uhr: Jazzfrühstück im Hof des Sauerlandmuseums u. a. mit Blue Honky Tonk.

Mittwoch, 8. August 2012

Ver-strickt und zu-genäht! Guerilla Knitting im Kunstsommer Arnsberg

Verflixt und zugenäht! Unser Alltag ist zu grau, unsere Straßen zu fade, unsere Bäume zu nackt! Wir wollen nicht mehr diese öde Landschaft, wir wollen eine gestrickt geschmückte Umgebung, und gleichzeitig verstrickt sein! Das ist Kunst! Wir wollen Farben, wir verlangen Originalität! Unser pazifistischer Aufforderungsschrei und unsere Lieblingswaffe heißt: Guerilla Knitting! Na, was denken Sie jetzt? Versponnen? Und verstrickt?!


Rund um den Gutenbergplatz hat der ästhetische Angriff auf unseren grauen Alltag eingeschlagen. Ausgehend vom Handarbeitsladen Döhlemeyer haben sich – besonders auch im Pflegeheim „Haus zum Guten Hirten“ – viele fleißige Hände zusammengefunden, um weiche, bunte Kunstwerke aus Wolle zu fertigen. Diese schmücken nun an Laternen, Pfosten und Bäumen die Stadt und beleben unseren Alltag. Stadt, Natur und tägliches Leben werden durch sie miteinander versponnen.


Als „Streetart“ aus den Vereinigten Staaten entsprungen, sieht sich das Guerilla Knitting als ein künstlerisches Mittel zu protestieren – gegen die Eintönigkeit und Kälte in unseren Städten. Die alte Handwerkskunst wird nun als Kunstform entdeckt, die eine Aussage vermitteln kann. Die Werke befinden sich mitten im Lebensraum des Betrachters und haben so eine unmittelbare Wirkung. Sie erfreuen die Bürger und regen an zu Gedanken über unsere Lebenswelt – und wie wir sie gestalten möchten.

So haben die strickenden Bürger Arnsbergs eine neue Mode für unseren Alltag entworfen, die bunt, weich und individuell ist.

Vielen Dank an die fleißigen Strickhände und an alle Unterstützer für die prachtvollen Ergebnisse!

Freitag, 3. August 2012

Berliner Tango-Ensemble kommt zum Kunstsommer Arnsberg


Das Berliner Tango-Ensemble „Quinteto Ángel“, eines der bekanntesten deutschen Tangoorchester, spielt am 11.August 2012 zum Tangoball in der Kulturschmiede auf.


Der Tango ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Arnsberger Kunstsommers und so freuen sich die Tangofreunde, dass das Kulturbüro Arnsberg bereits das dritte Jahr in Folge ein hochkarätiges Orchester verpflichten konnte. Seit ihrer Gründung 2001 verzaubert das „Quinteto Ángel“ die Tangogemeinde bei zahlreichen Tangofestivals in Deutschland und dem europäischen Ausland durch ihre gefühlvollen Tangointerpretationen.
Die vier jungen Musiker um Christian Gerber (Bandoneon): Frank Schulte (Piano), Bernhard von der Gabelentz (Violine), Sam Lutzker (Cello) und Rodolfo Paccapelo (Kontrabass) kommen aus  verschiedenen musikalischen Stilrichtungen. Die Liebe zur Tangomusik hat sie zusammengebracht und in ihrer intensiven Zusammenarbeit haben sie einen individuellen und unverwechselbaren Stil für ihre Arrangements gefunden.
Sie sind „allesamt Vollblutmusiker mit erstklassiger Ausbildung, virtuoser Beherrschung ihres Instruments und einem wunderbaren Einfühlungsvermögen in die Einzigartigkeit des Tangos“ so lautet die Pressestimme der renommierten Bielefelder Zeitschrift „Tangodanza“.
Und so verspricht der Auftritt von „Quinteto Ángel“ am 11. August ein musikalischer Genuss der Extraklasse für alle Tangotänzer und Tangomusikbegeisterte zu werden.

Der Tangoball beginnt um 20.30 Uhr, Einlass ab 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Reservierungen sind möglich unter info@tango-arnsberg.de.

Am Sonntag, den 12. August, wird traditionell am Steinweg/Ecke Neumarkt zwischen 14.00 bis 17.00 Uhr Open-Air-Tango getanzt. Dazu heißen die Freunde des Argentinischen Tangos Gäste und Zuschauer herzlich willkommen. Diese Veranstaltung fällt allerdings bei Regen aus.

Weitere Infos gibt's hier:
www.tango-arnsberg.de
http://www.quintetoangel.de/QuintetoAngel/Start.html
Facebook Seite von Quinteto Angel

Dienstag, 31. Juli 2012

Band-Kurzportrait: Alle Meine Freunde

Neulich haben wir eine Band auf Facebook entdeckt, die wir bereits aus Auftritten im Sauerlandtheater, der KulturSchmiede, dem JBZ, in der Bar Nina's und dem Cafe Piano kennen: 



Die Band hat sich 2012 in Arnsberg zusammengefunden und besteht aus den Freunden Justin Weers (Gesang, Keyboard, Gitarre) Manuel Heitner (Bass), Till Rösnick (Gitarre) und David Volle (Schlagzeug). Alle Bandmitglieder verbindet eine lange Verbundenheit zur Arnsberger Musikszene.

Alle Meine Freunde spielen ausschließlich eigene Songs und bleiben der Pop/Rock Musik treu. Die Songs überzeugen Jung und Alt durch deutsche Texte, aktuelle Themen und eingängige Melodien. Im Juli 2012 haben die Jungs stolz ihr erstes Musikvideo zum Song "Frühling" veröffentlicht und die Premiere im Piano Cafê in Arnsberg gefeiert. Reinschauen könnt ihr direkt hier:


Ein Versprechen an die wachsende und treue Fangemeinschaft steht immer im Vordergrund: Bei jedem Auftritt wird immer alles gegeben, um durch ein abwechslungsreiches Programm und einen hohen Unterhaltungsfaktor zu überzeugen.  

Reinhören und die Konzerte besuchen lohnt sich!

Mehr Infos zur Band und Termine erfahrt ihr auf der Facebook-Seite und ihrem Youtube-Channel.

Sonntag, 29. Juli 2012

Paper Toys - Kunstsommer Workshop


Klar: Papier kann man bemalen, beschreiben, bedrucken – und falten, schneiden, gestalten.

Papierfiguren - süß, niedlich, wild, monströs: An zwei Nachmittagen könnt Ihr Künstlerentwürfe nachbauen, bemalen, umgestalten oder auch ganz eigene Objekte realisieren.


Papertoy-Künstler Nick Knite, Matthijs Kamstra aka [MCK], Marshall Alexander und Maarten Janssens aka 3eyedbear schauen euch dabei über die Schulter, geben Tipps und erklären die Papertoy-Szene. Außerdem bringen sie einige ihrer spannendsten Exponate und Bastelbögen mit. Die eigenen „Machwerke“ können die Workshop-Teilnehmer natürlich anschließend mitnehmen.


Kommt vorbei und macht mit!
Entweder nur an einem oder an beiden Tagen:

Samstag, 11. August 2012; 15 - 17 Uhr
Sonntag, 12. August 2012; 14 - 16 Uhr

Offene Aktion: Sonntag, 12. August 2012, 14 – 16 Uhr.


Nick Knite – Nicholas Deichmann – lebt in Essen, ist Designer und Diplom-Kaufmann mit etlichen Erfahrungen rund um Werbung, Logistik und Gestaltung. Der Entwurf und die Konstruktion von Papertoys zählen zu seinen Leidenschaften. Einige seiner Arbeiten wurden bereits in Büchern wie Urban Paper von Matt Hawkins und Paper Toy Monsters von Castleforte veröffentlicht, von dem nun auch eine deutsche Fassung erscheinen wird. Seinen letzten Workshop gab er in der diesjährigen „Sonderausstellung: Design Toys“ im Rahmen der Passagen 2012 in Köln.

Mehr Infos zu den Künstlern und dem Papertoys Projekt:

Dienstag, 24. Juli 2012

AUSVERKAUFT! Philip Simon in der Kulturschmiede


Das Kabarettprogramm „Ende der Schonzeit!“ von und mit dem niederländischen Kabarettisten und Entertainer Philip Simon am 16. August in der KulturSchmiede Arnsberg ist ausverkauft.


Diesmal leer ausgegangene Kabarettfreunde – und nicht nur die – dürfen sich schon auf Max Uthoff freuen, der mit seinem neuen Programm „Oben bleiben!“ bereits am 07. September um 20 Uhr den Kabarett-Sommer in der KulturSchmiede fortsetzt.


Donnerstag, 19. Juli 2012

Fotowettbewerb: "ENERGIE? bewusst!" mit Ausstellung


Das Kulturbüro und Umweltbüro der Stadt Arnsberg rufen gemeinsam mit dem Fotostudio studiorama im Rahmen der Klimaschutzwoche (18. bis 30. September 2012) zum Fotowettbewerb auf! 



Der Aufruf gilt allen Hobby- und professionellen Fotografen, Kunstvereinen und Fotoclubs aus der Region, die ihren Beitrag zur Ausstellung "ERNERGIE? bewusst!" bei zu steuern. ACHTUNG: Der Einsendeschluss ist bereits der 31.07.2012!

Es locken die folgenden Preise:


Preise für die Teilnehmer aus dem Bereich Fotografie klassisch:
1. Preis: 300€
2. Preis: 200€
3. Preis: 100€

Preise für die Teilnehmer aus dem Bereich Bildwerke verfremdet:
Preis: 300€
Preis: 200€
Preis: 100€

Publikumspreis:
Preis: Sachpreise
Preis: Sachpreise
Preis: Sachpreise



Der Publikumspreis wird von Besucherinnen und Besuchern wird während der Ausstellung vergeben, Ihr Votum für die in ihren Augen besten drei Werke gewinnt attraktive Sachpreise. Die Preisverleihung erfolgt bei der Finissage am Ende der Ausstellung.


Die Jury:
Die Jury besteht aus erfahrenen Fachleuten (Kunst, Fotografie und Energiewirtschaft). Sie entscheidet anhand der eingereichten Fotografien über die Werke, die an der Gruppenausstellung teilnehmen. Sie ermittelt auch den oder die Preisträger/in für die jeweilige Sektion.



Die Ausstellung ist in zwei Sektionen gegliedert:
-       Fotografien im klassischen Sinn (analog/digital)
-       Bildwerke „verfremdet“ (z.B. Composings, Bildverfremdungen)


Ausstellungseröffnung:
Die Vernissage findet am 16.09.2012 statt und die Ausstellung endet am 30.09.2012


Das Thema dreht sich rund um das Ausstellungsmotto: ENERGIE?bewusst! (Erneuerbare Energie / Energie sparen)
Die Energiewende, Energiepreise und der vom Menschen gemachte Klimawandel gelten als die Themen unserer Zeit. Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung sind Schlagworte, die einem im alltäglichen Leben mittlerweile tagtäglich begegnen und aus der Medienwelt nicht mehr wegzudenken sind. Vom „Auto“ bis zum eigenen „Zuhause“, von „Biogas“ bis „Windkraftanlage“ – Energieproduktion und -nutzung bestimmen unseren Alltag und beeinflussen vielfältig unser Handeln. Jeder macht sich dabei seine eigenen Gedanken, wie man zukünftig Energie produzieren, effizienter Nutzen -und einsparen kann – und die Aussicht auf die zukünftige Alltagstauglichkeit der „unendlichen Energien“ beflügelt unsere Phantasie, stellt uns aber auch vor neue Probleme.
Welchen Einfluss haben Produktion und Nutzung, insbesondere der unerschöpflichen, aus Sonne, Mond und Erde gespeisten Energieträger auf unseren Alltag? Wie wird die Energieproduktion der Zukunft aussehen? Welchen Einfluss wird der Übergang vom fossilen und nuklearen Zeitalter zu den regenerativen Energien auf die zukünftige Gestalt und Struktur unserer Natur- und Lebensräume haben?
Unter der Überschrift  „ENERGIE?bewusst!“, soll im Wettbewerb der Umgang mit alten und neuen Energiequellen global, regional oder im individuellen Alltag gesehen und bildnerisch dargestellt werden. Es wird erwartet, dass sich jeder Teilnehmer sowohl konstruktiv, kreativ als auch kritisch mit dem Themenfeld „Energie“ auseinander setzt. Alle eingesandten Werke, egal ob dokumentarisch oder inszeniert, sollen die Meinung des Einsenders zum Ausdruck bringen und den Betrachter zum Nachdenken anregen.

So weit, so gut. Wie kann ich mitmachen?

Hier gibt es die offizielle Ausschreibung als PDF inkl. aller Teilnahmebedingungen:
oder auf der Website von studiorama unter 

Das Anmeldeformular für die Teilnahme findet ihr hier:


Anmeldung:
Bitte sendet eure Fotos mit dem ausgefüllten Anmeldeformular an:
Studiorama
Niedereimerfeld 25
59823 Arnsberg


Ermöglicht wird dieser Wettbewerb und die Ausstellung mit den folgenden Partnern:


Mittwoch, 18. Juli 2012

‘Salon Juchmann’ - ein Ausstellungsprojekt im Kunstsommer


Vorab die Fakten:
Was?
Vernissage am 09.08.2012 um 18.00 Uhr.

Wann?
10.08-19.08. 2012
täglich von 12.00-19.00 Uhr

Wo?

Ehemaliges Modehaus Specht, Steinweg 12




Wer?
KünstlerInnen: Gabriel Braun/Alice Escher/Francisca Gómez/Jonas Hofrichter/Johanna Jaeger/Diana Sirianni. Alle KünstlerInnen sind anwesend!




Beschreibung:
Die Ausstellung ‘Salon Juchmann’ hat das Ziel eine Plattform für Gespräche über zeitgenössische Kunst zu bieten. Die sechs ausstellenden KünstlerInnen repräsentieren mit ihren Werken eine Vielfalt von Schaffensprozessen. Im begleitenden Programm wird das Spektrum von Herangehensweise und Umsetzungs-strategien in künstlerischer Arbeit thematisiert. Organisiert und kuratiert wird die Ausstellung von Yala Juchmann. im Sauerland aufgewachsen, lebt und arbeitet sie als Künstlerin in Berlin.

Zur Ausstellung, zum Gespräch und zu den Veranstaltungen seid ihr herzlichst eingeladen!

Samstag, 14. Juli 2012

Wir begrüßen Kunstsommer-Fan Nr. 200 auf Facebook!

Mittlerweile hat es unsere Facebook Seite auf über 200 Fans gebracht. Wir bedanken uns für diesen - wenn auch kleinen Meilenstein - im Namen des ganzen Kulturbüros!



Auf Facebook stehen wir allen Fragen rund um den Kunstsommer, die Workshops, den Konzerten und dem Festival jederzeit Frage und Antwort und freuen uns über jede Beteiligung durch euch.

Bist du schon Fan?

Freitag, 13. Juli 2012

Bildergalerie von Friedrich Freiburg

Seit vielen Jahren ist der Kunstsommer Arnsberg Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens und der Präsentation neuer Werke. Der Künstler und Bildhauer Friedrich Freiburg spielt seit jeher eine wichtige Rolle in der Gestaltung des Kunstsommers. 



Gemeinsam mit vielen anderen ist ihm dafür zu danken, dass Arnsbergs Altstadt, die Ruhr und die Promenade jedes Jahr aufs Neue zur Entdeckungsreise werden.

Aus diesen Grund richten wir einen herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit und diese fantastischen Werke auf die wir uns auch in diesem Jahr wieder freuen!

Beispiele seiner Arbeiten findet ihr hier in der Bildergalerie. Noch mehr zu sehen gibt es auf seiner Website unter 




Mittwoch, 11. Juli 2012

Die letzten Workshop-Plätze im Kunstsommer Arnsberg

Noch besteht die Chance in diesem Kunstsommer in Arnsberg einen der begehrten Workshop-Plätze zu bekommen. Für die Anmeldung kontaktiert ihr das Kulturbüro via Post, Telefon, E-Mail oder persönlich:


Stadt Arnsberg – Kulturbüro – Alter Markt 19, 59821 Arnsberg;
Tel: 02931 893-1116 und –1117; E-Mail: kunstsommer@arnsberg.de

Die folgenden drei Workshops bieten noch freie Plätze:





Paper Toys – bauen und gestalten
Nick Knite mit Matthijs Kamstra, Marshall Alexander und Maarten Janssens



Klar: Papier kann man bemalen, beschreiben, bedrucken – und natürlich falten, schneiden, gestalten.

Im Kunstsommer bietet der Essener Papertoy-Künstler Nick Knite einen Workshop rund um die Gestaltung von Papierfiguren der besonderen Art. Dazu bringt er Verstärkung aus Holland in Form von drei weiteren Künstlern mit: Matthijs Kamstra aka [MCK], Marshall Alexander und Maarten Janssens aka 3eyedbear.
An zwei Nachmittagen könnt Ihr Entwürfe der Künstler bemalen, umgestalten und zusammenbauen oder auch ganz eigenen Objekte konzipieren und realisieren. Nick und die anderen schauen euch dabei über die Schulter, geben Tipps und erklären die Papertoy-Szene. Außerdem bringen sie einige ihrer spannendsten Exponate und Bastelbögen mit.
Die eigenen „Machwerke“ können die Workshop-Teilnehmer natürlich anschließend mitnehmen.
Kommt vorbei und macht mit!

Samstag, 11. August 2012; 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Sonntag, 12. August 2012; 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr





Gerätehochzeit mit Jan Vormann

Zwei nieder Voltige, batteriebetriebene Geräte des täglichen Umgangs (bis zu  9V – Taschenlampe, Radio, Walkman, Fotoapparat, Handy, Walkie-Talkie, ferngesteuertes Auto, usw.  - bitte unbedingt selber mitbringen!) werden in ihre Einzelteile aufgebrochen, konfiguriert und miteinander kombiniert. 



Die Reihenschaltung der Geräte/Platinen/Motoren führen zu "Wellen" im Stromkreis und es können elektronische Effekte auftreten welche sich im Wechselspiel der Funktionen auswirken. Die Stromversorgung soll, anknüpfend an den Workshop im Vorjahr, durch Solarstrom erfolgen. Der Teilnehmer des Workshops erhält außerdem die Möglichkeit das Gehäuse seines Apparats selbst zu entwerfen Die dadurch entstehenden Apparate, sind je nach Auswahl der Ausgansgeräte in ihren Funktionen unterschiedlich und werden zu personalisierten und einzigartigen Geräten. 
Die gestalterische Ausführung des Gehäuses soll die Interaktion der verwendeten Geräte untereinander hervorheben; die Wahl der Ausgangsfunktionen, d.h. die zwei Ausgangsgeräte werden so gewählt das sie, miteinander kombiniert, in ihrer Handhabung durch den Benutzer einen gedanklichen Raum öffnen, der Aufschluss über die Zusammenhänge und Gegensätze entsprechender Interaktion gibt.







Experimentierraum Stimme - oder: Wie ein Ton im Handstand klingt.

Interessierte im Alter von 16- 99 Jahren

Laut. Dumpf. Hoch. Schüchtern. Euphorisch. Hell. Leise. Tief. Explodierend. Wir bieten einen Experimentierraum für alle, die ausprobieren möchten, wie vielseitig sie mit ihrer Stimme arbeiten können. Weg vom konventionellen Singen, hin zum lustvollen Experiment. Wie können wir die Stadt, den Raum beleben mit uns und unseren Stimmen - individuell und im gemeinsamen Klang. Durch Einführungen, Ideen und kreative Anstöße werden wir gemeinsam etwas kreieren, dessen Ausgang offen ist und von den Workshopteilnehmern mitgestaltet werden kann.

Viten: Anna Schlierer und Henrike Schauerte sind Studierende der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim. Sie beschäftigen sich innerhalb des Studiums hauptsächlich mit den Bereichen Musik und Theater im Jugend- und Erwachsenenbereich und haben bereits eigene Projekte geleitet und durchgeführt. Seit Anfang des Jahres arbeiten sie gemeinsam an ihrem Abschlussprojekt, einer Stimmperformance, und beschäftigen sich in diesem Kontext mit den Möglichkeiten der Stimme. Dieses Experimentierfeld möchten sie nun auch nach Arnsberg tragen und in Kollektivarbeit innerhalb des Kunstsommers auf eine weitere Ebene bringen.

Entgelt: 29,- €

Anna Schlierer und Henrike Schauerte sind Studierende der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim. Sie beschäftigen sich innerhalb des Studiums hauptsächlich mit den Bereichen Musik und Theater im Jugend- und Erwachsenenbereich und haben bereits eigene Projekte geleitet und durchgeführt. Seit Anfang des Jahres arbeiten sie gemeinsam an ihrem Abschlussprojekt, einer Stimmperformance, und beschäftigen sich in diesem Kontext mit den Möglichkeiten der Stimme. Dieses Experimentierfeld möchten sie nun auch nach Arnsberg tragen und in Kollektivarbeit innerhalb des Kunstsommers auf eine weitere Ebene bringen.


Termine:   Fr. 17.08.12 - 10- 16 Uhr

              Sa. 18.08.12 - 10 18 Uhr

              So. 19.08.12 - 10 - 17 Uhr

 Ort: 59821 Arnsberg, Johannesschule, Sauerstr. 5,  Forum

Freitag, 6. Juli 2012

Ende der Schonzeit! Philip Simon in der Kulturschmiede Arnsberg


Der Kunstsommer verkürzt das Warten auf das Ende der Kabarett-Sommerpause in der KulturSchmiede Arnsberg. Denn schon Donnerstag, den 16. August um 20 Uhr ruft Philip Simon im Rahmen des Kunstsommer-Festivalprogramms das „Ende der Schonzeit“ aus. Vor der Befreiung aus der Zwangsjacke stellt sich die Frage: 

Wie verrückt ist wahnsinnig? 



Philip Simon geht auf die Jagd nach dem Wahnsinn des Lebens und so absurd es auch sein mag, so befreiend ist seine Freude an der Sinnlosigkeit politischer Debatten, der Sinnlosigkeit tagtäglicher Handlungen. Ganz zu schweigen von der Sinnlosigkeit des Seins. Und so nimmt der Hobbyphilosoph und Lebemensch sein Publikum an die Hand und führt es durch seine Welt der verrückten, lustigen, stillen und auch traurigen Momente. Manchmal gar banal, aber das vielleicht auch nur auf den ersten Blick. Von himmelhochjauchzend bis tieftraurig, denn das Weinen liegt dem Lachen so nah. Philip Simon ist ein integrationswilliger Niederländer, der im Humor seine heile Welt gefunden hat.

Zu poetisch? Dann gibt es jetzt die Fakten:

Warum Peter Zwegat die Dummheit von Menschen in Zahlen auf ein Flipchart schreiben kann und Katharina Saalfrank ein Argument für die Antibabypille ist. Warum Angela Merkel die alten Jacken von Krusty dem Clown aufträgt und der Papst Kondome verbietet, während die Bank des Vatikan in Pharmaunternehmen investiert die Antibabypillen herstellen. Warum Rechtspopulist Geert Wilders seinen Weg finden wird und Multikulti gar nicht scheitern kann.

???

Oder eben auf den ersten Blick ganz banal: Erleben Sie in seiner neuen Show, warum das Bestellen eines Sprudelwassers an Bord eines Ferienfliegers zum Höhepunkt Ihrer nächsten Reise wird. Konfrontationen mit holländischer Lebensweisheit. Ende der Schonzeit!

Der Niederländer Philip Simon lebt in Berlin und auf der niederländischen Nordseeinsel Texel. Nach der „Abschiedstournee“ ist „Ende der Schonzeit“ sein zweites Soloprogramm. 2011 gewann er den Jurypreis des renommierten PRIX PANTHEON und den Publikumspreis des beliebten KLEINKUNSTFESTIVAL WÜHLMÄUSE.

Eintrittskarten für einen schonungslosen sommerlichen Spaßabend sind in den Arnsberger Stadtbüros und unter der Rufnummer 02931 893-1143 erhältlich. Alle Infos zu diesem Programm auf 

Vorgeschmack gefällig? Hier ein Clip aus 2010 in blond:


Dienstag, 3. Juli 2012

Offene Bühne im Kunstsommer – Bürgerbühne in Arnsberg


Hier ein paar offizielle Informationen zur Bürgerbühne aus erster Hand:



Hintergrund:

Als Weiterführung des Projekts „Session-Club“ aus dem Ideenwettbewerb Arnsbergs Helden wurde bereits im letzten Jahr ein Nachmittag durch die jungen Musiker der Gruppe Accord on bleu organisiert. Auf Grundlage dieser positiven Erfahrungen, ist die Idee entstanden, die Bühne hinter dem Haus Husemann eine ganze Woche lang als offene Bühne zu nutzen.

Accord on Bleu 


Erfahrungsgemäß gibt es viele Musiker, freie Theatergruppen und Künstler aus dem Hobby- bzw.semiprofessionellen Bereich, die für ihre Auftritte einen Ort suchen. Das Angebot an städtischen oder privaten Veranstaltungsorten kommt für viele Künstler/Kulturschaffende nicht in Frage, weil der sog. „Break-Even“ in der Regel nicht erreichbar ist (Kosten für Miete, Veranstaltungstechnik und GEMA bei begrenzter Zuschauer/Zuhörer Anzahl).

Es hat sich allerdings gezeigt, dass gerade diese Gruppen/Künstler für ein sehr facettenreiches Programm sorgen können. Unabhängig davon entstehen im Rahmen eines solchen Projektes neue Ideen und Kontakte in entspannter und lockerer Atmosphäre, zumal sich die Bühne direkt vor dem Biergarten des Husemann- Kellers befindet.

Ausschreibung

Den Kunstsommer aktiv mitgestalten! - Offene Bühne im Kunstsommer

Melden können sich nicht nur Künstler selbst, sondern auch Bürger, die Gruppen/o. Künstler vorschlagen können. Gagen werden nicht gezahlt. In Ausnahmefällen kann eine Aufwandsentschädigung (z. B. Fahrtkostenzuschuss für auswärtige Künstler) gezahlt werden.

Die Bürgerbühne ist offen für Ideen. Jedes Genre ist willkommen. Lust und Laune sind die Voraussetzung!

Das Kulturbüro Arnsberg nimmt die Vorschläge und Anmeldungen an und behält sich vor, das Programm unter Berücksichtigung anderer Veranstaltungspunkte zusammenstellen.

Das Programm wird 2 Wochen vor Beginn des Kunstsommers veröffentlicht. Jedem Teilnehmenden ist vorbehalten, für sich und für das Programm werben…

Für diese Woche wird mit rau Kirstin Waibel eine konkrete Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Eine Fotodokumentation mit allen Teilnehmern wird erstellt.

Für das Wetter übernimmt, wie immer, niemand die Haftung!

Kontaktdaten für die Anmeldung:


Kirstin Waibel, Kuratorin
Niedereimerfeld 25
59823 Arnsberg

Tel: 0170-231 9949

sowie

Stadt Arnsberg, Kulturbüro
Alter Markt 19
59821 Arnsberg
Tel.: 02931 / 893-1117

Montag, 2. Juli 2012

Noch sind Workshop-Plätze frei!


Es sind noch Plätze in den Kursen "Gerätehochzeit" und "Kunstsommer-Reporter" frei! (Stand 02.07.12)

Wir haben kurzfristig den Workshop "Gerätehochzeit"  mit ins Programm aufgenommen. Thema hier: Aus zwei mach eins! Jan Vormann - international bekannt u.a. als der Künstler mit den LEGO-Steinen -wird als Dozent den Workshop leiten. 



Seine Idee: Aus zwei batteriebetriebenen Alltagsgeräten wird ein neuer Phantasieapparat –mit eigenem Gehäuse, ganz individuell und einzigartig. Eine Chance, dem vorgefertigten Alltagsdesign ein Schnäppchen zu schlagen… 

Mehr zu Jan Vormann gibt es auf seiner Website unter:


Die beiden Fotos oben sind von Johannes Abeling. Mehr Fotos von ihm gibt es hier:



Plätze gibt es auch noch in dem ebenfalls neu ins Programm gestellten Workshop „Kunstsommer-Reporter“: In diesem Journalismusworkshop verrät PR-Fachfrau Juliette Ritz, woher Journalisten gute Geschichten und starke Schlagzeilen herzaubern. Gesucht sind v.a. junge Leute, die vor allem die schreibende Medienzunft kennenlernen wollen.


Anmelden kann man sich nach dem 28. Juni weiterhin schriftlich, telefonisch, per E-Mail oder während der Geschäftszeiten des Kulturbüros persönlich:

Stadt Arnsberg – Kulturbüro – Alter Markt 19, 59821 Arnsberg;
Tel: 02931 893-1116 und –1117; E-Mail: kunstsommer@arnsberg.de

Mein Kunstsommer-Moment 2012

Nachdem wir im letzten Jahr viele wunderbare Einsendungen von euch bekommen haben, möchten wir euch auch 2012 wieder eine Plattform für die schönsten Kunstsommer-Momente bieten!


Ob bei den Workshops, in den Ausstellungen, bei den Führungen am Abend, den Abschlusskonzerten oder während des Kunstsommer-Festivals. Zeigt Arnsberg von seiner schönsten Seite und haltet euren persönlichen Kunstsommer-Moment fest!

Das kann ein Bild sein, eine ganze Bildergalerie, ein Video oder ein Gedanke, den ihr hier veröffentlichen möchtet. Daraus erstellen wir jeweils einen eigenen Beitrag mit eurem Namen, eurer Mitteilung und - wenn vorhanden - auch gerne mit einem Link zu eurer eigenen Website..

Wir freuen uns über alle Einsendungen mit dem Stichwort "Mein Kunstsommer-Moment" an die E-Mail Adresse kunstsommer.arnsberg@gmail.com !

Freitag, 22. Juni 2012

Die Eindrücke einer Französin über die Schroth-Sammlung INFORMATION im Kloster Wedinghausen


Direkt aus Paris kommend, der mit zahlreichen Museen ausgestatteten Hauptstadt, wurde ich, Marjorie, neunzehn-jährige französische Studentin, und viermonatliche Praktikantin im Kulturbüro von Arnsberg, miat der Ausstellung „INFORMATION“ der Sammlung Carl-Jürgen Schroth konfrontiert. Ich bin keine Kunstspezialistin, aber eine begeisterte Kunstamateurin, die sicherlich an mehreren Kunstformen gewöhnt ist.


Was mich hier als erstes positiv überrascht, ist der Ort der Ausstellung: Ein Kloster hatte ich noch nie besichtigt. Noch etwas fesselt mich - und zwar dieses schöne und unerwartete Paradox: Eine konkrete, postminimalistische, also moderne Kunstausstellung infiziert diesen historischen, imposanten Ort. Ich finde sofort die Verbindung interessant: Das Kloster, Stätte des kulturellen Gedächtnisses, der religiösen Andacht, wird heute durch diese Ausstellung erneuert, um Kunst zu präsentieren – gar zu preisen?

markusleitsch_mirror_web.jpgModerne Kunst, die sich mit dem Hier und Jetzt auseinandersetzt– wie der Künstler Markus Leitsch, dessen Werk „Mirror“ (2011), eine Spiegelarbeit aus gefaltetem Metall, sich mit der Frage der Illusion und der Wirklichkeit beschäftigt. Durch die Zwei- und Dreidimensionalität wird das Gesamtbild zerstückelt, und daher die Realität verzerrt. Eine Realität, die die Kunst schöner macht: Gefaltete DINA 4 Blätter, eine minimalistische Papierskulptur, deren Materialgrundlage aus der banalen Welt des Büroalltags stammt – normales DINA 4 Papier eben.    

Somit wird hier die zeitliche Grenze und gedankliche Eingrenzen überwunden, um diese Aussage zu vermitteln: Kunst ist unendlich, grenzenlos und unvergänglich. Kunst ist beständiger als der Mensch. Das Kunstwerk ist das vom Menschen gelassene Zeichen, das über die Jahrzehnte geht und die Zeit überlebt.

Diesem Thema widmet sich hier auch diese Ausstellung: Einige Kunstwerke behandeln die Frage des Todes und der Trauer in unserer Gesellschaft, und die Frage der Vergänglichkeit – Schwarz ist die Gegenwart, Schwarz ist mein Spiegelbild, Schwarz wird die Todesanzeige in der Zeitung angekündigt. Da denke ich an das Werk von Julieta Aranda, zwei dunkle Spiegelbilder – „Between Timid und Timbuktu“ (2011), das uns sagt: Die Gegenwart hat  keine Konsistenz, weil es immer Zeitgrenzen gibt, und der Mensch muss immer andere Wege gehen. Und in diesem Kontext steht auch die Arbeit von Mike Meiré, „Suicide“ (2010). Eine Tageszeitung zeigt geschwärzte Textblöcke, unter denen sich die Todesanzeigen und Nachrufe des Fußballspielers Robert Enke verbergen.

Mehrere Wirklichkeitserfahrungen werden also hier visualisiert, denn diese Ausstellung steht unter dem Titel INFORMATION.
Durch internationale, vielschichtige Perspektiven entdecke ich neugierig die 42 Arbeiten von den 24Künstlern, die zum Beispiel von Naturphänomenen und Informationsträgern handeln.
Sie bieten mir einen intellektuellen, sowie einen ästhetischen Einblick, und stellen Fragen über unsere Gesellschaft: Was versteckt sich hinter der Informationsfassade? Verstehe ich meine Umwelt? Wie ist meine Verortung in der Welt? Nicht nur das Thema, sondern auch die Stellung der Kunstwerke machen mich auf diese Fragen aufmerksam: Auf dem Boden liegend, auf den Wänden hängend.

Die Namen von einigen Kunstpositionen sind mir bekannt, und ich denke, dass eine solche Ausstellung in dem Musée d’Art Moderne (Avenue du Président Wilson) in Paris stattfinden könnte; zum Beispiel der französische Künstler Jean-François Dubreuil hat schon bei dem Fonds National d’Art Contemporain in Paris ausgestellt, und Gerhard Richter, der Frank Gerritz inspiriert hat („Two Abstract Paintings“, 2010), wird im Moment eine Ausstellung in dem Centre Pompidou in Paris gewidmet.

Denn die Kunst hat keine Barrieren, keine Zeitbeschränkungen in der Welt!

Arnsberg, Im Juni 2012